Nachhaltigkeitsbericht

Startseite / ... /  Umwelt / Wasser

Gewässerschutz

GRI 306-5, SDG14

50Hertz bekennt sich zu einem effektiven Gewässerschutz. Da die Geschäftstätigkeit von 50Hertz keinen signifikanten Wasserverbrauch zur Folge hat, liegt die Unternehmensverantwortung weniger darin, den Wasserverbrauch zu reduzieren, sondern vielmehr darin, bei Netz- und Umspannwerksprojekten die Wasserhaltung im Boden besonders zu berücksichtigen sowie Wasser- und Bodenverschmutzungen durch gefährdende Stoffe zu verhindern. So hat 50Hertz beispielsweise besondere Sicherungssysteme in Öl enthaltenen Anlagen eingebaut. Unter den Transformatoren in Umspannwerken befindet sich zum Schutz der Umwelt eine aufwändige Konstruktion, damit keine Tropfverluste in den Erdboden gelangen. Die Anlagen werden regelmäßig vom Wartungspersonal kontrolliert und bei Bedarf saniert oder erneuert. Abwasser darf nur eingeleitet werden, wenn eine behördliche Genehmigung vorliegt und es regelmäßig auf Schadstofffreiheit überprüft wurde. Beim Gewässerschutz hat für 50Hertz das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und die länderspezifischen Anlagenverordnungen (VAwS) Bedeutung. Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter werden im Hinblick auf den umweltfreundlichen Betrieb der Anlagen geschult. Gewässerschutzbeauftragte wurden gezielt fortgebildet. Im Netzgebiet sind die Vorgaben nach WHG und VAwS vor allem relevant für die Küsten Mecklenburg-Vorpommerns. So verlaufen die drei Seekabel des derzeit im Bau befindlichen Netzanschlussvorhabens Ostwind 1 ausgehend vom Cluster Westlich Adlergrund in südlicher Richtung an der Insel Rügen vorbei durch den Greifswalder Bodden bis zur Anlandung bei Lubmin. Im Anlandungsbereich müssen sensible Naturschutzbereiche und wertvolle Biotope unterquert werden. Durch Anwendung des umweltverträglichen, grabenlosen Horizontalspülbohrverfahrens (HDD-Verfahren) verringert 50Hertz die Eingriffe in Flora und Fauna der Dünenlandschaft deutlich. Darüber hinaus leistet 50Hertz einen wichtigen Beitrag, die Ostsee für Mensch und Umwelt sicher zu machen. So gehört zu jeder Vorbereitung das Beräumen von Altlasten auf dem Grund der Ostsee, zum Beispiel auch Kampfmittel aus den vergangenen Weltkriegen.