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Nachhaltigkeitsbericht 2016 Unsere Verantwortung

Wasser

Unsere Geschäftstätigkeit hat keinen signifikanten Wasserverbrauch zur Folge. Insofern besteht unsere Verantwortung weniger darin, den Wasserverbrauch zu reduzieren, sondern vielmehr darin, bei unseren Netz- und Umspannwerksprojekten die Wasserhaltung im Boden besonders zu berücksichtigen sowie Wasser- und Bodenverschmutzung durch gefährdende Stoffe zu verhindern. So haben wir beispielsweise besondere Sicherungssysteme in Öl enthaltenden Anlagen eingebaut. Unter den Transformatoren in Umspannwerken befindet sich zum Schutz der Umwelt eine aufwändige Konstruktion, damit keine Tropfverluste in den Erdboden gelangen. Die Anlagen werden regelmäßig von unserem Wartungspersonal kontrolliert und bei Bedarf saniert oder erneuert. Abwasser darf nur eingeleitet werden, wenn eine behördliche Genehmigung vorliegt und es regelmäßig auf Schadstoff-Freiheit überprüft wurde.

Beim Gewässerschutz haben für uns das Wasserhaushaltsgesetz (WHG) und die länderspezifischen Anlagenverordnungen (VAwS) Bedeutung. Wir schulen unsere Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter im Hinblick auf den umweltfreundlichen Betrieb unserer Anlagen und bilden unsere Gewässerschutzbeauftragten gezielt fort.

In unserem Netzgebiet ist Letzteres vor allem relevant für die Küsten von Mecklenburg-Vorpommern. So verlaufen die drei Seekabeltrassen des derzeit im Bau befindlichen Leitungsbauprojektes Ostwind 1 ausgehend vom Cluster Westlich Adlergrund in südlicher Richtung an der Insel Rügen vorbei durch den Greifswalder Bodden bis zur Anlandung bei Lubmin. Im Anlandungsbereich müssen sensible Naturschutzbereiche und wertvolle Biotope unterbohrt werden. Durch Anwendung des umweltverträglichen, grabenlosen Horizontalspülbohrverfahrens (HDD-Verfahren) verringern wir die Eingriffe in Flora und Fauna der Dünenlandschaft deutlich.